Zwischenetappe

Die Zwischenetappe ist erreicht, ich sitze eingechecked und ohne Gefühl, etwas vergessen zu haben, am Flughafen in Genf mit Blick auf die Startbahn.
Leider hat es nur für ein Dosenbier (ohne Stil) gereicht, aber immerhin ist für das obligate Flughafenbier immer noch Zeit – und auch für ein kurzes Update.

Wow, punktgenau 13 KG habe ich im grossen Rucksack inklusive Wanderschuhe gemäss Flughafenwage! Das nenn ich mal eine perfekte Punktlandung. Leider ist dafür mein Tagesrucksack mit Laptop, Ladegerät, Fotoapparat etc. etwas zu schwer, aber ich werde damit schon irgendwie zu Recht kommen.

Bis zum letzten Moment habe ich mehr oder weniger eine To-Do-Liste abgearbeitet. Die Wohnung zur Untermiete anzubieten gleicht schon fast einem kleinen Umzug! Persönliche Gegenstände wegräumen, Kleider zusammenpacken, die ganze Wohnung blitzsauber putzen, Zettelchen schreiben, damit die Untermieter auch alles wissen, was sie wissen müssen, zum gefühlten 1000-ten Mal mit dem Mobilfunkanbieter telefonieren und und und. Bei dieser Fülle von Tasks bin ich gar nicht mehr gross dazu gekommen, die letzten Momente zu Hause auszukosten. Nervös bin ich schon und auch positiv aufgeregt, aber erst im letzten Moment bei der Anfahrt zum Bahnhof bin ich etwas sentimental geworden, weil es mir dämmerte, dass ich euch, Bern und meine gewohnte Umgebung eine Weile nicht mehr sehen und erleben werde.

In den letzten beiden Tagen sind mir wieder folgende Dinge aufgefallen:

  • Es ist erstaunlich wie viel Treffen man innerhalb einer Woche realisieren kann inkl. Tagesausflüge auf die Piste! Ich habe mich enorm gefreut, wie hoch die Nachfrage nach Treffen mit mir geworden ist, jetzt da ich das Angebot vernakappt habe 😉 – reine Wirtschaftstheorie *lach*
  • Ich habe einfach zu viele Kleider!!!! Darunter natürlich zu viele Kleider, die ich gar nie anziehe! Ich dachte ja, ich hätte nach dem Umzug im Oktober ziemlich vieles ausgeräumt – nun ja so, dass ich mit Schuhen und Kleidern immer noch 2 Koffer und 3 grosse Schwarze 10 Litersäcke füllen konnte *rotwerd*. Shoppingverbot oder Ausräumaktion nach Rückkehr, ist angesagt…was kann ich wohl besser einhalten?
  • Bist du freundlich, sind die Leute auch freundlich zu dir. Sei es der Pösteler Rüedu, der mir die letzten Tage immer wieder Päckchen gebracht, auch Päckchen meiner Nachbarn bei mir abgegeben hat (hach bin ich vertrauenswürdig) und mir einen Teil seiner Lebensgeschichte erzählt hat.
  • Bei Telekomanbietern musst du immer anrufen – ansonsten klappt nichts, auch wenn sie sich gross Customer Experience auf die Fahne schreiben *seufz* -> die Portierung meiner Nummer von Salt auf Swisscom hat noch nicht geklappt. Bin gespannt, ob es nun wie versprochen hinhauen wird.

Und last but not least:

  • Die Leute am Flughafen seien sie mit überdimensionalen Rollkoffern oder Mini-Handgepäckfachkoffern unterwegs fahren einem gerne über die Füsse damit. Wacht out, g..damit.

Ich muss dann mal, sonst hebt der Flieger noch ohne mich ab (was einigen von euch sicher lieber wäre – hihi ;)).

Das nächste Mal hört ihr von mir, wenn alles gut geht, aus Buenos Aires!

Viva Argentina!

 

 

 

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