Erste Woche in Buenos Aires

Eine Woche ist es bereits her, seitdem ich mit beiden Rucksäcken auf den Schultern am Flughafen Ezeiza stand und die 18 Stunden Reisezeit verarbeiten musste – unwirklich und irreal wirkt es auf mich, dass ich noch vor etwas mehr als einer Woche in den Bergen am Snowboarden war. Auch jetzt wenn ich eure Bilder mit Schnee und Sonne sehe, juckt es mich noch. Dafür geniessen wir hier den Sommer und das bei ca. 25-33 Grad, gefühlt sogar noch ein paar Grad wärmer. Und bekanntlich kann man ja nicht das „Füfi und sWeggli“ also alles, haben. Zudem fühle ich mich, wie ich bereits erwähnt, in dieser Stadt sehr wohl. Zwar ist sie sehr gross und ich habe noch viele Ecken der Stadt nicht gesehen, aber mit der „Subte“ der U-Bahn oder den Bussen „collectivos“ kommt man für läppische 2 Franken fast überall hin. Einziger Nachteil ist es zur Rush Hour unterwegs zu sein. Ich weiss jetzt nämlich, was Dichtestress wirklich heisst und wie man sich als Sardine in der Büchse fühlt. In Buenos Aires gibt es zwar keine U-Bahnangestellten, die die Leute in die Wagen drücken, wie in Japan, aber man quetscht sich selbst irgendwie noch in einen überfüllten Wagon, weil man sonst nicht zur Arbeit oder in die Schule kommt. Zwischen 8.15 und 8.45 muss man manchmal mehrere Züge vorbei fahren lassen, weil es sich einfach nicht lohnt, in der Türe eingequetscht zu werden. Wer sich also in der Schweiz beklagt, soll doch bitte mal Erfahrungen in anderen Ländern machen.

Zu Fuss lässt sich die Stadt gut erkunden, an jeder Ecke findet man kleine Cafés, lauschige Parks und sehenswerte Gebäude oder alte, verschrottete Autos. Dazu muss ich unbedingt eine Fototour machen. Irgendwie gehört das zu dieser Stadt und fasziniert mich.

Das Leben an sich ist in Buenos Aires sehr günstig. Die Lebensmittel kosten für Schweizer Verhältnisse kaum etwas. Für eine 2.25 Liter Flasche Wasser bezahle ich im Supermarkt 15 Pesos, dass entspricht in etwa einem Franken. Für Eier, Milch, Brot (ja, leider Toastbrot), Wasser und etwas Streichkäse, habe ich das letzte mal nicht mal 5 Franken bezahlt. Auch in den meisten Restaurants ist das Essen ziemlich günstig. Empanadas kriegst du bereits für 18 – 25 Pesos. Fleisch ist natürlich etwas teuer und in der Parilla Don Julio, habe ich ca. 28 Franken für Fleisch und Beilage bezahlt, aber wo in der Schweiz kann man mit 7 Personen für 300 Franken inkl. 2 Flaschen Wein, Steaks und Gemüse essen?

Am Abend kann man sich einen (oder mehrere ;-)) Liter Bier teilen und kommt so auch sehr günstig davon. Je nach Bar bezahlt man für einen Liter zwischen 75-140 Pesos also – 5-10 Franken. Einige Discotheken verlangen Eintritt und da geht man auch erst ab 02:00 Uhr nachts hin, das habe ich aber bisher noch nicht ausprobiert. Dennoch waren wir gestern bis um 3.30 Uhr in unterschiedlichen Bars unterwegs. Güll in Palermo Viejo, ist eine davon.

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