Mendoza oder ups I did it again

Auf Reisen muss man seine Pläne ab und zu ändern. Nach dem fantastischen Aufenthalt auf der Estancia in der Provinz Neuquen wollte ich eigentlich nach Chile reisen und ein paar Tage an der Küste verbringen. Das Osterwochenende hat mir diese Pläne jedoch zunichte gemacht. Genau dieses Wochenende ist extrem beliebt, um von Argentinien nach Chile und vice versa zu fahren. Die Buse waren entweder ausverkauft, oder der Ticketstand war gar zu (in meinem Fall zum Beispiel).

Da ich nicht noch einmal eine Nacht im trostlosen Zapala verbringen wollte, buchte ich einen Bus nach Mendoza, wo ich die nächsten Tage damit verbrachte das Erlebte zu verarbeiten. Ich war einfach froh, mal keinen Ausflug buchen zu müssen, die Sonne zu geniessen und im Hostel zu chillen. Zwei Tage später traf ich dann auch Susi wieder, die von ihrem Ausflug nach Chile in Mendoza halt machte. Sie überredete mich dazu ein zweites Mal aus einem Flugzeug zu springen…Tandem mit einem Fallschirm, aber dennoch 😉
Das Flugzeug war unglaublich klein und wir mussten der Reihe nach springen, da auch nur ein Skydiving-Master anwesend war. Der Flug an sich war schon beeindruckend genug, unter uns die Weinberge und in der Ferne der Vulkan Tupungata und die Cordillera Blanca. Dann kam jedoch der Moment an dem neben mir die Türe aufging und ich die Füsse auf das kleine Trittbrett stellen musste. Der Wind war unglaublich stark in dieser Höhe und meine Beine flatterten am Flugzeug entlang in die Tiefe…ich musste loslassen und baumelte ein paar Minuten in der Höhe, weil der Skydive-Instructor auf etwas wartete. Die längsten Minuten meines Lebens! Dann Freefall für ein paar Sekunden, bis wir wieder sicher im Paragliding Schirm hingen und die Landschaft genossen.
was für ein Tag und was für ein Erlebnis. Ich kann es jedem nur empfehlen, es auszuprobieren.
Ansonsten hat mich Mendoza nicht so begeistert. Die Stadt ist zu gross und auch wieder gefährlicher als Patagonien. Einzig das Zentrum und den Aussichstpunkt Cerro Gloria erkundeten wir zu Fuss. Ansonsten war Erholung im Hostel (Hostal de los Artistas) angesagt, in dem wir super nette und hilfsbereite Angestellte kennen lernten.

Firma: Skydive Mendoza

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