Willkommen in Ubud, Bali

Orchideen-Blüten säumten meinen Weg, als ich in meinen Flip-Flops nach meinem Yoga-Kurs zurück ins Guesthouse schlenderte. Ich gab mir Mühe nicht auf die kleinen Opfergaben zu treten, die täglich für die hinduistischen Götter vor jede Tür und vor die Altare gelegt werden und die Strassen mit unterschiedlichen Raucherstäbchen-Gerüchen füllen. Die Nebengassen sind zwar geteert und, abgesehen vom gelegentlichen Lärm eines vorbeirasenden Motorrollers, ziemlich ruhig, zumindest im Vergleich mit der Hauptstrasse. Nichtsdestotrotz muss man auf seine Füsse achten, um nicht über eine von den vielen Unebenheit oder Löchern im Asphalt zu stolpern oder um im Strassengraben zu landen. Vor allem bei Dunkelheit stellt dies eine Herausforderung dar, da es nicht überall Strassenlaternen gibt und die Sonne geht hier bereits nach 6 Uhr Abends unter.

Mittlerweile habe ich den Jetlag, den ich nach ca. 30h Anreise eingefahren habe, überwunden und mich gut eingelebt. Dies heisst jedoch nicht, das ich bei diesen Temperaturen nicht schwitze. Die Sonne brennt jeden Tag über 30 Grad heiss auf die Strassen hinunter und das Klima ist zumindest tagsüber eher feucht. Abends ist mir die kühle Brise, die von der nahen Bergregion bis hinunter nach Ubud weht, sehr willkommen. Das Jäckchen aus dem Rucksack kam bisher noch nicht zum Einsatz und ich denke es wird wohl bis Australien warten und sich grämen müssen ;-).

Ubud selbst hat bereits viele Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten zu bieten. Zudem können auch günstig Ausflüge in die Region gebucht werden. Ich hielt mich aber bisher damit zurück. Mir reicht es vollends jeden Tag ins Yogastudio zu watscheln, in einem der vielen Restaurants oder Cafés etwas zu lesen und in meinem Zimmer zu Schreiben. Es mag vielleicht für manche langweilig klingen, für mich haben aber Ruhe und Gelassenheit momentan Priorität. In meinem Guesthouse gibt es auch mehrere solcher Exemplare und wir gehen häufig zusammen Essen.

Unsere Unterkunft wird von Pande und ihrem Mann Wayan geführt, sie sind ein gutes Beispiel für die Herzlichkeit und Offenheit, die einem in Bali begegnet. Wir wurden bereits als Teil der Familie bezeichnet und heute fuhren wir zu dritt mit Pande auf ihrem Motorroller in ihren Kleiderladen. Was für ein Spass! Der Sohn und ihr Mann bieten sich sowohl als Taxi wie Tourguide an. Natürlich ist es für sie auch irgendwo ein Geschäft, jedoch arbeiten sie jeden Tag hart, bleiben aber trotzdem extrem freundlich und helfen, wo sie können. Die Aussicht aus den Zimmern mit Balkon ist hervorragend. Ich bereue fast, dass ich noch eine andere Unterkunft gebucht habe. Stornieren lässt sich jene nun nämlich nicht mehr. Ich bin gespannt, ob die andere meinen Erwartungen entspricht, einige Kommentare auf Airbnb waren nicht 100% positiv, das habe ich aber erst jetzt gesehen, als es zu spät für die Stornierung war.

Unterkunft:

In Ubud selbst gibt es viele Tempelanlagen zu sehen und die nächsten Reisfelder sind zu Fuss zu erreichen. Der Palast, ein paar Museen und der Monkey Forest stehen noch auf meiner To-Do-Liste. Heute Nacht heisst es aber zuerst mal auf den Mount Batuur hochsteigen, um den Sonnenaufgang mit zu erleben. Davon erzähle ich euch später bestimmt mehr.

Impressionen aus Ubud:

Da unsere Unterkunft keinen Swimmingpool hat, habe ich mich am zweiten Tag kurzentschlossen mit den anderen Alleinreisenden im Guesthouse zusammen getan und wir sind in ein 5-Stern Resort in den Swimmingpool gehüpft. Natürlich gegen Entgelt und nicht allzu günstig – 250’000 Rupien haben wir bezahlt, was etwas unter 20 Franken entspricht. Die Preise für Getränke und Essen waren im Vergleich zu Ubud sehr teuer. Der Tag hat sich aber trotzdem gelohnt und da ich sonst nicht viel mehr als 10 Franken pro Tag für Essen und Getränke ausgebe, gleicht sich alles wieder aus.

The Royal Pita Maha Resort:

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