Tasmanien Teil 6: Mount Wellington, der Süden und Hobart

Da das Wetter nach dem Mount Field Nationalpark immer noch wunderschön und sommerlich warm war, entschied ich mich auf dem Weg in den Süden von Tasmanien auf dem Mount Wellington halt zu machen, dem tasmanischen Wahrzeichen, das über Hobart trohnt.

Eine schmale kurvenreiche Strasse führt auf den Gipfel. An diesem Tag war die Windstärke wieder unglaublich stark und wenn man im Auto auf dem Parkplatz sass, spürte man deutlich, wie er an dem Auto zerrte. Die 360 Grad Rundumsicht belohnte das Abenteuer.

Trotz Wandermüdigkeit (siehe vorhergehenden Artikel Teil 5), wollte ich mir den Süden und die Hartzer Berge (nein, nicht die ohn t in Deustschland) nicht entgehen lassen. Das Wetter machte mir aber wieder einen Strich durch die Rechnung und auf eine Wanderung bei Nieselregen und Wind hatte ich nach den letzten paar Tagen echt keine Lust. Aus dem ganzen Süden wurde deshalb mehr oder weniger ein Roadtrip in der Karre – aber das hatte auch seinen Reiz. Hier die Route.

Der Süden war abwechslungsreich, nicht nur in Sachen Wetter, sondern auch landwirtschaftlich (vor allem Apfelanbau). Jedoch ist er auch sehr spärlich besiedelt. Ein Ausflug in den Süden sollte besser geplant sein. Die Übernachtungsmöglichkeiten sind einerseits wieder teurer (mind. 100 pro Nacht in einem B&B) oder müssen im Voraus reserviert werden, weil ansonsten kaum jemand anzutreffen ist. Ich übernachtete in einem Boutique Hotel in Kermandie, einem günstigeren kleinen Einzelzimmer und machte aus dem Hoteleigenen Pub Gebrauch mit einer Ciderverkostung und der Bestellung ihrer Sepzialitätenplatte – Pulled Pork, Kartoffelsalat und Zwiebelringe und es haut auch gemundet.

Am Strand von Bacon und Egg gab es leider keinen Speck und Eier – ein Restaurant oder ein Café war weit und breit nicht zu finden. Also gönnte ich mir meinen Milchkaffee auf einem schwimmenden Floss im Huon River in Huonville. Die Küste etwas weiter westlich bot einen herrlichen Blick auf die Bruny Insel, die ich diesmal ausgelassen habe. Auch die bedarf einer besseren Planung, als ich momentan zu Stande bringe. So landete ich bereits früh am Nachmittag in Hobart, besser gesagt im Viertel Battery Point, mit vielen historischen Häuschen und einem herrlichen Ausblick auf den Mount Wellington. Das Hostel, in dem ich übernachtete, kann ich auch wärmstens empfehlen. Montacute heisst es und ist, wie der Name schon sagt, sehr niedlich.

So liess ich meine letzten 10 Tage in Tasmanien am Hafen, in den Parks von Hobart und auf dem Balkon von Montacute Revue passieren und erfreute mich an all den Begegnungen tierischer und menschlicher Natur. Ich war aber auch ziemlich ausgepowert. Fast jeden Tag bin ich etliche Kilometer gefahren und gewandert – ich freute mich auf die nächsten paar Tage in Melbourne, wo ich mich ausruhen wollte, bevor es zum Tauchen nach Cairns ging.

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